AGB.

 

 

 

Allgemeine Geschäftsbedingungen

 

Der Auftraggeber verpflichtet sich, die Geschäftsbedingungen sorgfältig zu lesen und vollständig zur Kenntnis zu nehmen. Die nachfolgenden AGB gelten für alle erteilten Aufträge zwischen Melanie Dirnhofer und dem Auftraggeber (Kunden). Melanie Dirnhofer ist jederzeit berechtigt diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen einschließlich aller eventuellen Anlagen zu ändern oder zu ergänzen. Sie gelten als vereinbart, wenn ihnen nicht umgehend widersprochen wird.

 

 Auftragnehmer ist 

Melanie Dirnhofer

Staufer Hauptstr. 29

92318 Neumarkt i.d. Opf, Deutschland

 

Telefon: +43 (0) 676/ 46 97 833

eMail: das@makeupmadl.at 

 

Neumarkt im Januar 2021

 

 



Für die Nutzung der Angebote von Das Makeup Madl by Melanie Dirnhofer, gelten nachfolgend aufgeführte Bedingungen. Irrtümer und Änderungen bleiben vorbehalten.
 

§ 1. Allgemeines

Gegenstand des Auftrags ist die Tätigkeit des Make-up Artists zum vertraglich vereinbarten Zweck. Ein Vertragsverhältnis kommt ausschließlich zwischen dem Make-up Artist und seinem Auftraggeber zu Stande. Der Rechnungsbetrag ist nach Rechnungsstellung, wenn nicht anders auf der Rechnung vermerkt, innerhalb von 7 Tagen zu zahlen. Skonto wird nicht gewährt.

Optional für die Terminreservierung kann im Voraus ein entsprechendes Angebot an den Auftraggeber übermittelt werden. Dieses enthält eine Auflistung der Tätigkeiten (Dienstleistungsangebote) des Auftragnehmers, das Honorar dieser und den festgelegten Termin. Der Auftraggeber hat 3 Tage nach Erhalt des Angebots Zeit, dieses anzunehmen. Die Option verfällt nach Ablauf der 3 Tage sofort, wenn eine Festbuchung durch einen Dritten möglich ist und der optimierte Termin auch nach Rückfrage beim Kunden, mit dem die Option vereinbart wurde, nicht zu einer festen Buchung führt.

 


§ 2. Auftragserteilung

Die Auftragserteilung erfolgt verbindlich durch Übermittlung einer Terminreservierungsbestätigung seitens des Auftragnehmers. Diese wird durch eine festgelegte Gebühr seitens des Auftragnehmers vergebürt um eine Fixierung und Reservierung des Termins zu gewährleisten. Bei Stornierung oder Rücktritt (lt. Widerrufsrecht) des Vertrages durch den Auftraggeber wird die Gebühr zurückerstattet. Der Auftragnehmer behält sich das Recht vor bei Widerruf oder Stornierung durch außervertragliche Umstände die Terminreservierungsgebür einzubehalten. 

Alle Vereinbarungen, die zwischen dem Auftraggeber und dem Auftragnehmer zwecks Ausführung eines Auftrages getroffen werden, sind schriftlich zu vereinbaren. Änderungen, Ergänzungen und Nebenabreden bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. 

 

Angebote werden individuell erstellt und freiwillig für die Entscheidungsfindung des Auftraggebers ausgehändigt. Gesamtpreise werden vorab mit dem Kunden vereinbart. Angebote können auch als Freitext im Email-Verkehr erstellt werden. Hat ein Kunde ein Angebot schriftlich akzeptiert und eine schriftliche Terminreservierungsbestätigung vom Auftragnehmer mit seiner Unterschrift signiert so gilt der Vertrag als geschlossen. Der Vertrag kann innerhalb von 14 Tagen nach Eingang der Terminreservierungsbestätigung ohne Angabe eines Grundes von beiden Seiten in schriftlicher Form storniert werden. Der Vertrag beinhaltet die Location, den Leistungszeitraum / -Datum, die Auflistung der Dienstleistungen (Stylingpakete), die Zeit sowie die Höhe des Honorars.
 

§ 3. Anwendbarkeit der Allgemeinen Geschäftsbedingungen 

 

Mit der Auftragserteilung anerkennt der Auftraggeber deren Anwendbarkeit. Abweichende Vereinbarungen können rechtswirksam nur schriftlich getroffen werden. Der Auftraggeber stimmt diesen allgemeinen Geschäftsbedingungen mit der Unterzeichnung des Vertrages zu. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gehen allfälligen Geschäftsbedingungen des Kunden oder des Mittlers vor.

 

§ 4. Vertragsbestandteile und Änderungen des Vertrages 

4.1.

Grundlage sowie Vertragsbestandteil ist die signierte (durch Auftraggeber) Terminreservierungsbestätigung. Diese kann durch den Auftragnehmer schriftlich zum Auftrag bestätigt werden. 

4.2. 

Der Auftraggeber übernimmt die anfallenden Nebenkosten wie Spesen, Reisekosten- sowie Übernachtungskosten. Wird der ursprünglich erteilte Auftrag um Leistungen erweitert, die nicht Gegenstand des Vertrages waren, so ist der Make-up Artist berechtigt, die Zusatzleistungen sowie zusätzliche Nebenkosten gesondert in Rechnung zu stellen. Dabei wird die Abrechnung nach Stundensatz in Anrechnung gebracht. Dies gilt ebenso bei der vereinbarten Produktionszeit, die vom Make-up Artist nicht zu vertreten ist.

Die Fahrtkosten (Berechnet aus Hin- und Rückfahrt) werden mit 0,50€ pro km berechnet. 

Bei Reisen sind alle anfallenden Reisekosten wie Bahn / Bus / Flug / Taxi sowie Übernachtungskosten vom Kunden zu tragen, sofern nicht anderweitig abgesprochen.

 

Jede Änderung und/oder Ergänzung des Vertrages und/oder seiner Bestandteile bedarf der Schriftform. Dadurch entstehende Mehrkosten hat der Auftraggeber zu tragen. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland als vereinbart, auch bei Lieferungen ins Ausland. Erfüllungsort und Gerichtsstand ist, soweit gesetzlich zulässig, der Geschäftssitz des Auftragnehmers.

4.3

Ereignisse höherer Gewalt berechtigen den Auftragnehmer, der vom Auftraggeber beauftragte Auftrag (Dienstleistung) um die Dauer der Behinderung und einer angemessenen Anlaufzeit hinauszuschieben. Ein Schadensersatzanspruch durch den Auftraggeber gegen den Auftragnehmer resultiert daraus nicht. Dies gilt auch dann, wenn dadurch für den Auftraggeber wichtige Termine und/oder Ereignisse nicht eingehalten werden können und/oder nicht eintreten.

 

§ 5. Urheber- und Nutzungsrechte

5.1 

Die Vervielfältigung und die Weitergabe an Dritte wird nur für den privaten Bereich eingeräumt. Eine kommerzielle Nutzung ist dem Auftraggeber nicht gestattet. 

Diese Übertragung der Nutzungsrechte gilt, soweit eine Übertragung nach dem deutschen Recht möglich ist weltweit. Ungeachtet des Umfangs der im Einzelfall eingeräumten Nutzungsrechte ist der Auftragnehmer berechtigt, Aufnahmen im Rahmen seiner Präsentation auf der Webseite oder Social-Media-Seite bzw. für Portfolioflyer, Produktmappe kommerziell zu nutzen. 

Dem Auftraggeber ist bewusst, dass ein entsprechend öffentlich zugängliches Portfolio für den Auftragnehmer einen Werbewert hat.

Der Auftragnehmer ist berechtigt, die Fotografien, Filme, analoge und digitale Datenträger bzw. Abzüge und Kopien davon, für deren Herstellung er seine Tätigkeit erbracht hat, zur Eigenwerbung zu nutzen, d. h. insbesondere auch in Form einer Aussendung bzw. im Internet zu veröffentlichen oder als Arbeitsprobe vorzuzeigen. Für diesen Fall steht der Auftraggeber auch dafür ein, dass das abgebildete Fotomodell (bzw. die Fotomodelle) oder auch private Kunden mit der genannten Nutzung durch den Auftragnehmer einverstanden ist/sind. Auftraggeber, die die Verwendung des Bildmaterials durch den Auftragnehmer ablehnen, stimmen einer Erhöhung des Auftragspreises im Ausmaß von 10 % zu. Unter vorheriger Absprache mit dem Auftraggeber kann das gesamte Bildmaterial begutachtet und die für den Auftragnehmer spezifischen werbewertigen Bilder ausgewählt werden. 

Das Aufzeichnen vom Auftraggeber während der Dienstleistungstätigkeit mittels Video- oder Audioaufzeichnungsgeräten jeglicher Art ist bedarf der schriftlichen Einwilligung des Auftragnehmers. Insbesondere wenn diese für die private Veröffentlichung in den sozialen Medien (Instagram, Facebook, Twitter oder anderweitige Social Media Plattformen) verwendet werden. Fotos sind gestattet.

 

5.2. 

Arbeiten und die damit verbundenen Dienstleistungen die in Form von Bild- oder Videomaterial vom Auftragnehmer festgehalten wurden, dürfen vom Auftraggeber oder vom Auftraggeber beauftragter Dritter weder im Original noch bei der Reproduktion geändert werden. Jede Nachahmung, auch die von Teilen des Werkes, ist unzulässig. Bei Zuwiderhandlung steht dem Auftragnehmer vom Auftraggeber ein zusätzliches Honorar in mindestens der 2,5-fachen Höhe des ursprünglich vereinbarten Honorars zu. 

5.3. 

Die Übertragung eingeräumter Nutzungsrechte an Dritte und/oder Mehrfachnutzungen sind, soweit nicht im Erstauftrag geregelt, honorarpflichtig und bedürfen der Einwilligung des Auftragnehmers. 

 

§ 6. Zahlung des Honorars

6.1. 

Es gilt die im Vertrag vereinbarte Vergütung. Zahlungen sind, wenn nicht anders vertraglich geregelt, innerhalb von 7 Tagen nach Rechnungsstellung ohne jeden Abzug fällig. Bei Überschreitung der Zahlungstermine steht dem Auftragnehmer ohne weitere Mahnung ein Anspruch auf Verzugszinsen in Höhe von 10% zu. Das Recht zur Geltendmachung eines darüber hinausgehenden Schadens bleibt von dieser Regelung unberührt.

 

6.2

Am Tag der Brautstyling Probe wird eine Anzahlung in Höhe von 50% des Gesamtbetrages fällig, welche gleichzeitig das Honorar der Probe darstellt.

Diese wird separat in der Teilrechnung ausgewiesen und an den Auftraggeber übermittelt. Das Honorar wird mit dem Gesamtrechungsbetrag des Auftrages und den damit verbundenen Zahlungseingängen berücksichtigt. Der Restbetrag wird erneut in Rechnung gestellt und ist am Hochzeitstag fällig. Es gelten die Zahlungsfristen gemäß AGB. Die Begleichung der Beträge kann nach Absprache als Barzahlung oder Überweisung getätigt werden

 

6.3. 

Bei Änderungen oder Abbruch von Aufträgen, Arbeiten und Dergleichen durch den Auftraggeber und/oder wenn sich die Voraussetzungen für die Leistungserstellung ändert, werden dem Auftragnehmer alle dadurch anfallenden Kosten ersetzt und der Auftragnehmer wird von jeglichen Verbindlichkeiten gegenüber Dritten freigestellt. 

 

6.4. 

Bei einem Rücktritt des Auftraggebers von einem Auftrag vor Beginn der Dienstleistung, berechnet der Auftragnehmer dem Auftraggeber folgende Prozentsätze vom ursprünglich vertraglich geregelten Honorar als Stornogebühr: 

bis sechs Monate vor Beginn des Auftrages 10%, 

ab sechs Monate bis drei Monate vor Beginn des Auftrages 25%,

ab drei Monate bis vier Wochen vor Beginn des Auftrages 50%, 

ab vier Wochen bis zwei Wochen vor Beginn des Auftrages 80%, 

ab zwei Wochen vor Beginn des Auftrags 100%. 

 

6.5.

Bei einem Rücktritt von Brautstyling Dienstleistungen bis zu 48 Stunden nach dem Probetermin fallen keine weiteren Kosten an. Die Anzahlung für die Probe wird einbehalten. Dabei legt das Datum der Hochzeit / Eheschließung den Beginn des Auftrages fest.

Bei späterem Rücktritt bzw. Stornierung  setzen sich die Kosten wie folgt zusammen:

bis sechs Monate vor Beginn des Auftrages 10%, 

ab sechs Monate bis drei Monate vor Beginn des Auftrages 25%,

ab drei Monate bis vier Wochen vor Beginn des Auftrages 50%, 

ab vier Wochen bis zwei Wochen vor Beginn des Auftrages 80%, 

ab zwei Wochen vor Beginn des Auftrags 100%. 

 

 

§ 7. Zusatzleistungen 

Unvorhersehbarer Mehraufwand oder Leistungserweiterung die nicht Bestandteil des Vertrages sind bedürfen der gegenseitigen Absprache und gegebenenfalls der Nachhonorierung. So ist der Auftragnehmer dann berechtigt, diese sowie zusätzliche Nebenkosten gegebenenfalls gesondert in Rechnung zu stellen. Dabei wird die Abrechnung nach Stundensatz in Anrechnung gebracht. Dies gilt ebenso bei der vereinbarten Produktionszeit, die vom Auftragnehmer nicht zu vertreten ist.

 

§8. Haftung

8.1. 

Der Auftragnehmer haftet für Schäden, die er selbst vorsätzlich oder grob fahrlässig herbeiführt. Für leichte Fahrlässigkeit wird keine Haftung übernommen. Dies gilt auch für Schäden, die aus einer positiven Vertragsverletzung oder unerlaubten Handlung resultieren. 

 

8.2. 

Der Ersatz eines etwaigen mittelbaren Schadens durch den Auftragnehmer ist ausgeschlossen. Für Mängel, Schäden oder nur teilweise ausgeführte Arbeiten, die auf Anweisungen des Auftraggebers zurückzuführen sind, wird nicht gehaftet. 

 

8.3. 

Der Auftragnehmer übernimmt keine Haftung für allergische Reaktionen, die während und auch nach der Verwendung der Produkte auftreten könnten. Sollten Allergien bekannt sein, wird die Stylistin die Produkte auf diese Inhaltsstoffe prüfen. Weiter übernimmt der Auftragnehmer keinerlei Haftung für Schäden an den Arbeiten wie dem Styling durch Umwelteinflüsse (Witterungsbedingungen oder Ähnliches).

 

 

§ 9 Datenschutz

Der Auftraggeber erklärt sich einverstanden, dass seine zum Geschäftsverkehr erforderlichen, personenbezogenen Daten gespeichert werden. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, alle ihm im Rahmen des Auftrages bekannt gewordenen Informationen vertraulich zu behandeln. Daten werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist zur Durchführung des Auftrages erforderlich. 

 

 

§ 10 Widerrufsrecht

10.1

Der Auftraggeber hat das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen den Vertrag mit dem Auftragnehmer zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beginnt mit dem Tag des Vertragsabschlusses. 

 

10.2

Damit der Auftraggeber das Widerrufsrecht ausüben kann, muss dieser dem Auftragnehmer mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. ein mit der Post versandter Brief oder E-Mail) über seinen Entschluss, den Vertrag zu widerrufen, informieren. 

 

 

§ 11 Verarbeitung personenbezogener Daten und weitere Bedingungen

Der Auftraggeber erklärt sich mit der Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten einverstanden, soweit dies für den Zweck dieses Vertrages und die Dienstleistungstätigkeiten  erforderlich ist.
Eine Weiterleitung an Dritte erfolgt nicht.

 

 

§ 12 Schlussbestimmungen

12.1. 

Der Auftraggeber ist nicht dazu berechtigt, Ansprüche aus dem Vertrag abzutreten. 

12.2.

Es gilt das deutsche materielle Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Erfüllungsort ist der Sitz von Das Makeup Madl (92318 Neumarkt in der Oberpfalz) und Gerichtsstand ist Neumarkt i.d.Opf.  

Erfüllungsort ist Neumarkt i.d.Opf.

Für Rechtsstreitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag gilt ausschließlich deutsches Recht, unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.Ist der Auftraggeber Kaufmann oder eine juristische Person oder hat der Auftraggeber keinen ständigen Wohnsitz im Inland, so ist Gerichtsstand für die Rechtsstreitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag Neumarkt i.d.Opf.

12.3. 

Diese AGB gelten ab dem 31.01.2021.

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